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Info

Galleria Civica G. Segantini

Palazzo dei Panni, Via Segantini 9, 38062 Arco, Italy
t + 39 0464 583653
f + 39 0464 583615
E-mail

Museo Riva del Garda

Piazza Cesare Battisti 3/a, 38066 Riva del Garda, Italy
t + 39 0464 573869
f + 39 0464 521680
www.comune.rivadelgarda.tn.it/museo

E-mail

Künstlerische Richtung:

Giovanna Nicoletti


Organisation:
Marta Sansoni
Valentina Paciolla
t + 39 0464 573874



Die Ausstellungen linea

Robert Gschwantner - airPORTUS
Arco, Palazzo dei Panni

22 Mai – 4 September 2011
Robert Gschwantner (Steyr, 1968) behält zwar die Struktur der Malerei bei, seine Werke setzen sich jedoch nicht aus herkömmlichen Pinselstrich zusammen, sondern aus sich überlappenden Kunststoffröhrchen, die flüssige Ölfarbe enthalten. Landschaften und Gebäude gliedern den Raum und wirken wie eine Reflektierung eines scheinbar verschwommenen, aber leuchtenden Bilds, das sich aus einer konstanten Strömung sich überlagernden Wahrnehmungen mit scheinbar variabler Tiefe zusammensetzt. Die Hintergründe weisen eine Färbung oder eine Zeichnung auf, die die ständigen Veränderungen des Bilds verstärkt: Es handelt sich dabei nicht um eine einzige Vision, sondern um eine, die sich ständig weiterentwickelt und den Eindruck einer immateriellen Textur hervorruft. Die Form, die Gschwantner ständig seinen natürlichen Aufnahmen gibt, zeugt von einer kontinuierlichen und kritischen Beobachtung der Umweltbelastung und der Auseinandersetzung mit umweltrelevanten Themen.


Sara Maino
Arco, Casa Collini

10 Juli – 21 August 2011
Anlässlich des Freeclimbing-Festivals wird die von Sara Maino (Arco, 1970) gestaltete Videoinstallation „tempora et auris“ von der Überlagerung der verschiedenen Klänge inspiriert, die für die Vergangenheit und Gegenwart des Caproni-Walds in Arco stehen: die dem Sportklettern gewidmete Schlucht sowie der Oolith-Steinbruch, in dem das Gestein ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgebaut wurde. Die Klänge, die bei der Installation zu hören sind, symbolisieren drei verschiedene Epochen: die Zeit, in der dieser Ort der Grund eines Urmeers war, die verhältnismäßig kurz zurückliegende Epoche, in dem der Ort als Steinbruch genutzt wurde, und die Gegenwart, in der die Geräusche der Ausrüstungen der Kletterer, die diesen Ort als Areal für ihren Sport nutzen, die des Meißels ablösten.

Federico Pietrella
Arco, Palazzo dei Panni

11 September 2011 – 15 Januar 2012
Die großen monochromen Landschaften oder die verschmitzten Figuren, die Federico Pietrella (Rom, 1973) aus diesen scheinbar herauszutreten lässt, sind das Ergebnis einer originellen Kombination von Malerei und Fotografie, einer Ausdrucksweise, die der Künstler seit Ende der 1990er Jahre nutzt. Seit damals veränderte sich sein Stil hin zu materielleren und expressionistischeren Darstellungen, wobei er Geschmack an der detailgetreuen Transkription der Realität findet. Dabei zeigt sich aber auch im großen Maße seine beeindruckende Fähigkeit, zeitliche Dimensionen und Handlungskontinuität bei der Bildkomposition und der malerischen Ausführung umzusetzen. Seine Arbeiten siegeln auch die wichtigsten Aspekte seiner künstlerischen Entwicklung: das Verhältnis zur Zeit, die illusionistische Dimension sowie der niemals banale Einsatz von einfachen Instrumenten und Materialien.


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